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G-Punkt

G-Punkt

Darum geht's auf dieser Seite:
Klarheit schaffen zum Thema G-Punkt

Deshalb informiere ich hier


Wenn zwei weit verbreitete Freemailer in ihrem Unterhaltungscontent ein Quiz anbieten, das zum Thema G-Punkt nur falsche Antworten bereit stellt, wie kürzlich geschehen und, wenn ich an anderer Stelle lese, dass vermeintliche Ästhetik-Chirurgen mittlerweile die Anbringung eines falschen G-Punkts in der Scheidenwand anbieten, ist es wohl Zeit und geradezu meine Pflicht, dass ich mein Wissen beitrage.

Als taststarke, empathisch begabte und Erkenntnis-fähige lesbische Frau, bin ich im Laufe der Jahre G-Punkt-Expertin geworden. Ich teile meine Erkenntnisse hier nun mit denen, die selbst nicht die Möglichkeit hatten, entsprechende Erfahrungen zu sammeln oder diese richtig zu verstehen.

Das ist mit "G-Punkt" gemeint und so funktioniert er


Es gibt einen Bereich an der Scheidenwand, der quasi eregieren kann. Ist der Bereich eregiert, dann nennt man ihn G-Punkt. Nicht eregiert unterscheidet sich der Bereich aber nicht vom Rest und man kann deshalb keinen G-Punkt tasten, weil in dem Moment keiner da ist.

Die Fehlannahme, dass zu jeder Zeit ein G-Punkt anwesend wäre, führt dazu, dass immer wieder mal erfolglos nach ihm gesucht wird und verursacht unnötige Verunsicherung oder Falschbehauptungen, wie die, dass nicht jede Frau einen G-Punkt hätte.

Merke:
Wenn Sie den G-Punkt nicht finden, dann ist schlicht und ergreifend im Moment der entsprechende Bereich nicht eregiert. Ansonsten kämen Sie beim Tasten nämlich gar nicht am G-Punkt vorbei, weil die Frau Ihnen den G-Punkt reflexartig entgegen strecken würde, sofern sie niemand sind, vor dessen brutalen Berührungen man sich besser schützt.

Der Bereich der zum G-Punkt eregieren kann, befindet sich kurz vor dem Gebärmutterhals Richtung Bauchdecke und misst geschwollen bis 5 cm Durchmesser. Ein Eregieren des Bereichs wird nicht durch direkte Manipulation an ihm hervorgerufen. Das Anschwillen und Verhärten des Bereichs vollzieht sich vielmehr automatisch und zwar dann, wenn die Frau (wie auch immer) in eine ganz bestimmte Erregungsvariante gerät, die nur eine von vielen möglichen ist.

Ist der G-Punkt-Bereich jedoch bereits geschwollen, dann macht seine Stimulation Sinn und kann sehr viel Lust bereiten und einen gar nicht mehr so sehr entfernten Orgasmus vorbereiten und steuern. Dabei empfiehlt es sich, folgendes zu beachten:

Der G-Punkt (also die bereits eregierte Scheidenwand-Stelle) ist extrem sensibel und dortige Berührungen bewirken ganz extreme Empfindungen. Wie an jeder besonders empfindsamen Stelle, bewirkt deren Manipulation nur bis zu einer gewissen Grenze Lust, wird die Grenze überschritten, bewirkt man unangenehme Empfindungen oder sogar Schmerz.

Tipp:
Berühren Sie den G-Punkt mit leichtem Druck und lassen Sie darüber hinaus den Gegendruck die Frau bestimmen. So kriegen Sie ein Gefühl dafür, wo die Grenze dieser Frau allgemein und in dem Moment im Besonderen liegt. Die allgemeine Grenze kann bei verschiedenen Frauen sehr unterschiedlich sein und sich bei jeder Frau auch sekündlich verschieben.

Die Wichtigkeit des G-Punkts


Der G-Punkt ist nur eine von vielen möglichen Erregungserscheinungen der Frau. Es gibt unendlich viele andere, gleichwertige Arten von Erregung und Wegen zu Orgasmen, ohne Anschwillen des G-Punkt-Bereichs und ohne Beteiligung des G-Punkts. Welche der Möglichkeiten einer Frau beim Sex besonders wichtig sind, bestimmt nur sie allein. Und was zwei Menschen miteinander wichtig ist, machen die beiden unter sich aus.

Aber niemandem gefällt es wohl, wenn man in ihm nach einem G-Punkt gräbt. Lassen Sie sich einfach überraschen. Irgendwann wird er Ihnen begegnen. Und solange Sie ihm nicht begegnet sind, kann seine Wichtigkeit wohl nur künstlich sein.


Ute Ziemes, herzwarm.de,

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